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    2014 wurde der „Green Alley Award“ ins Leben gerufen und er findet seitdem einmal im Jahr statt. Bewerben können sich Start-ups, die mit ihren Ideen die Recycling- und Kreislaufwirtschaft vorantreiben wollen.
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    Der „Green Alley Award“ ist der einzige Gründerpreis Europas auf diesem Gebiet
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    Miriam Kehl, Mitgründern von Green Alley. Seit mittlerweile drei Jahren fördert das Unternehmen Start-ups und Gründer mit neuen Ideen im Bereich Ressourcenschonung, Kreislaufwirtschaft und Recycling.
15.06.2016|Bessermacher
Wegbereiter für grüne Start-ups

Green Alley

Green Alley – „Abfall ist so ein Thema, mit dem sich nicht viele beschäftigen wollen. Das gilt irgendwie als unsexy“, erklärt Miriam Kehl von „Green Alley“. Seit drei Jahren fördert das Unternehmen Start-ups und Gründer mit neuen Ideen im Bereich Ressourcenschonung, Kreislaufwirtschaft und Recycling.

Junge Gründer für die Circular Economy begeistern

Hätte man Miriam Kehl während ihres Studiums der Sprache & Kommunikation erzählt, dass sie einmal beruflich mit dem Thema Entsorgung zu tun haben würde, hätte sie das kaum geglaubt. „Ich habe zwar schon immer Abfall getrennt, denn ich wurde so erzogen. Was genau aber dahinter steht, damit habe ich mich erst im Laufe der Zeit beschäftigt“, erzählt Kehl. Das änderte sich, als sie eine neue Herausforderung im Berufsleben suchte. 

Ihr Wissen in dem Sektor hat Kehl mit einer Leidenschaft kombiniert: Die Förderung von grünen Geschäftsideen im Bereich der Kreislaufwirtschaft. „Start-ups setzen mit ihren Ideen neue Standards in einer Branche. Die Gründer werfen einen frischen Blick auf lang bestehende Probleme. Deshalb finde ich es so wichtig, sie für das Thema Circular Economy zu begeistern“, erzählt Miriam Kehl.

Aus dieser Überzeugung gründete sie 2014 aus der Landbell AG heraus „Green Alley“. Seine Räumlichkeiten hat Green Alley als Coworking-Space im Berliner Stadtteil Wedding, einem aufstrebenden Bezirk in der grünen Gründungsmetropole Berlin. Im Loft profitieren die Gründer nicht nur von einer bestehenden Büro-Infrastruktur, sondern sie können sich zu ihren verschiedenen Ideen austauschen und auch vom Wissen des Green Alley Netzwerkes profitieren. Dieses besteht aus Experten der Kreislaufwirtschaft, der Geschäftsfeldentwicklung ebenso wie –finanzierung.

Eine Vielfalt an Ideen

2014 wurde der „Green Alley Award“ ins Leben gerufen und er findet seitdem einmal im Jahr statt. Bewerben können sich Start-ups, die mit ihren Ideen die Recycling- und Kreislaufwirtschaft vorantreiben wollen. „Wir sind der einzige Gründerpreis Europas auf diesem Gebiet. Im letzten Jahr hatten wir mehr als 100 Bewerbungen. Daran sehen wir immer wieder, wie viele Möglichkeiten die Circular Economy jungen Gründern bietet“, erklärt Kehl.

Green Alley arbeitet eng mit den Experten der Landbell AG zusammen. Gemeinsam unterstützen sie mit Kehl die Gewinner zu Themen wie Strategieentwicklung, Finanzierung, Markteinstieg und bei rechtlichen Fragen zur Circular Economy. Davon konnten u.a. schon GreenLab Berlin, ein Hersteller von Biodünger aus Kaffeeresten, profitieren oder auch das finnische Start-up RePack mit ihrer Idee einer wiederverwendbaren Versandtasche. Auch der Gewinner des Green Alley Awards 2016, das britische Start-up Adaptavate, konnte von dem Know-how bereits profitieren und seit dem Green Alley Award mit ihrem Produkt in Deutschland viel Aufmerksamkeit erreichen.

Green Alley Award 2016 gestartet

Als Partner des Awards sucht sich Green Alley Länder in Europa, die als Vorreiter entweder im Bereich der Start-up Förderung oder bei der Entwicklung und Umsetzung von Ideen im Bereich der Circular Economy bekannt sind. Anlässlich der diesjährigen Award-Runde steht nun Finnland im Fokus. „Schon heute sammeln viele finnische Haushalte ihre Altgeräte vorbildlich und stehen im europäischen Vergleich ganz vorn im Ranking. Zudem weist das Land eine extrem lebendige Start-up-Szene auf. An diesen grünen, innovativen Spirit dockt der diesjährige Green Alley Award an. Das soll junge Gründer aus ganz Europa anregen, sich mit ihren Ideen bei uns zu bewerben“, erklärt Kehl.

Bis zum 27. Juli können junge Gründer nun unter www.green-alley-award.com ihre Geschäftsmodelle beim Green Alley Award 2016 einreichen. Die besten Start-ups werden nach Berlin eingeladen, wo sie ihre Idee vor einer Jury pitchen. Dem Gewinner winkt neben einem Paket aus Geld- und Sachleistungen im Wert von bis zu 30.000 €, die Chance auf eine Finanzierung durch Investment oder Crowdfunding. Zudem steht ihm der Coworking-Space in Berlin Wedding für ganze sechs Monate frei zur Verfügung sowie ein Netzwerk der internationalen Circular Economy- und der Europäischen Gründerszene. / jb

 

 

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