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    Neue Impulse zum Kochen und gemeinsamen Genießen hat GWEN Magazine auf der LivingKitchen zusammengetragen.
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    Loft, eine Vollholzküche von Team 7. Ein Küchenblock ist ideal zum Kochen in Gesellschaft.
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    Das Küchenkonzept heißt „Vooking“ und wurde unter anderem vom Gerätehersteller Gaggenau entwickelt. Das vegetarische Kochen steht mit einem Wok und einem Teppan Yaki im Vordergrund.
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    Die Schreinerei Sommer hat auf der LivingKitchen einen Grillwagen mit einem Teppan Yaki gezeigt.
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    Das hat GWEN-Autorin Heike Bering sehr begeistert: der mobile Teppan Yaki. Das gute Stück ist aus Edelstahl gefertigt und auch für den Einsatz im Freien geeignet. Wichtig ist die umlaufende Rinne, die das Bratfett auffängt.
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    Der Wassertank zum Dampfgaren lässt sich einfach herausnehmen und befüllen. Das System heißt Vario Steam und wurde von Neff entwickelt.
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    Für diejenigen, die eine Mikrowelle für unverzichtbar halten und keinen Platz für einen Dampfgarer haben: Von Miele gibt es demnächst ein Kombigerät, das sich in eine 45 Zentimeter hohe Möbelnische einbauen lässt.
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    Auch das gab es auf der LivingKitchen zu entdecken: In Handarbeit gefertigt und äußerst langlebig: Kupfergeschirr aus der belgischen Manufaktur Falk. Das Essen sieht darin so appetitlich aus, dass man es gar nicht weiter anrichten muss.
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    Die italienische Küchenmanufaktur Riva1920 fertigt auch Massivholzküchen. Das ist eine echte Investition, von der auch die nächste Generation noch etwas hat. Der Entwurf stammt von Matteo Thun.
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    Janua Moebel ist auf Massivholzmöbel spezialisiert und bietet eine schöne Auswahl an großen Massivholztafeln an.
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    Die Eckbank in einer modernen Ausführung von Team 7. Zu Unrecht ist dieses Möbel in Vergessenheit geraten; schließlich kann man daran mit vielen Leuten auf engem Raum zusammensitzen und essen.
03.02.2015|Wohnen + Leben
Gesunde Küche

Ideen von der LivingKitchen

Gesunde Küche – Sous Vide und Vooking, Teppan Yaki und Indoorgrillen: GWEN-Autorin Heike Bering hat sich auf der LivingKitchen umgesehen und Inspirierendes für die gesunde Küche entdeckt. Und wenn dann aufgetischt wird, empfiehlt sich ein solider, langlebiger Massivholztisch.

Alle zwei Jahre findet die LivingKitchen statt, eine Sonderschau, die im Rahmen der Internationalen Möbelmesse imm cologne neue Kücheneinrichtungen und -geräte zeigt. Auch gekocht wird vor Ort. Das ist nicht nur äußerst unterhaltsam, sondern die Besucher können direkt miterleben, wie die Geräte funktionieren und wie man zum Beispiel Fleisch, Fisch oder Gemüse schonender zubereiten kann.

Sous-Vide und Dampfgaren

Ein Drei-Sterne-Koch hat die professionelle „Sous Vide-Garmethode“ vorgestellt, die – will man den Spezialisten glauben – in privaten Küchen immer mehr Anhänger findet. Allerdings muss man es mögen, die Lebensmittel zu vakuumisieren. Denn das ist zwingend notwendig – ebenso die präzise Temperaturkontrolle: Es wird ein Thermometer zur Messung der Kerntemperatur benötigt; das Innere eines Steaks sollte zum Beispiel 55° erreichen und diese Kerntemperatur auch halten. Doch die Vorteile überwiegen: Aromastoffe bleiben erhalten, die Feuchtigkeit während des Kochvorgangs hemmt die Entstehung von Fremdaromen und das Ergebnis ist besonders geschmacksintensiv. Bereitet man zum Beispiel ein Steak Sous-Vide, so bekommt man „ein medium-rare Steak mit einer großartigen Kruste“, so Douglas E. Baldwin in seinem „Praktischen Handbuch des Sous Vide-Garens“.

Etwas einfacher funktioniert das schonende Dampfgaren, auch das war ein großes Thema auf der LivingKitchen. Das ist eine traditionelle Methode aus der asiatischen Küche, die entsprechend einfach mit Dampfeinsätzen im Topf funktioniert und die Nahrungsmittel zart und saftig zubereitet. Wer das Dampfgaren jedoch etwas professioneller betreiben möchte, kann sich für verschiedene Lösungen entscheiden: den Erwerb eines reinen Dampfgarers oder eines Kombigerätes aus vollwertigem Backofen und Dampfgarer in einem – unter anderem gesehen bei Neff und Gaggenau. Auch sollte man vor der Anschaffung eines Dampfgarers klären, ob ein Festwasseranschluss zur Verfügung steht, sodass sich das Gerät die benötigte Wassermenge aus der Leitung ziehen kann – oder ob ein Modell mit Wasserschublade und Frischwassertank benötigt wird.

Vegetarisch kochen

Fast acht Millionen Menschen in Deutschland ernähren sich vegetarisch, 900.000 sogar vegan, und weltweit verzichtet in etwa eine Milliarde Menschen auf Fleisch und Fisch. So lautete die Einschätzung des Vegetarierbundes Deutschland (Vebu) im Januar 2015. Die Tendenz ist steigend und die Industrie nimmt diese Entwicklung allmählich ernst. Positiv überrascht war ich daher von dem „Vooking“-Konzept – der Begriff verschmilzt die beiden Worte Vegetarian Cooking miteinander: Gaggenau hat sich mit Designern, einem Profikoch und einem Produzenten von Naturholzmöbeln zusammengetan, um eine Modellküche für vegetarisches Kochen vorzustellen. Ein japanischer Flächengrill Teppan Yaki gehört auch zum Konzept: Die Gerichte werden auf einer Metallplatte direkt gegart. Dieser „heiße Tisch“ animiert dazu, mit Gästen zu kochen, so wie es in Japan in Restaurants oder in privaten Haushaltern Tradition ist. Und er ist ideal, wenn man ein Freund frischer, naturbelassener und fettarm zubereiteter Lebensmittel ist. Japanische Tischgrills werden von mehreren Firmen angeboten; der ausgesprochen ästhetische Grillwagen der Tischlerei Sommer integriert einen Teppan Yaki. Und es gibt auch mobile Geräte und Kochfelder, die ein Teppan Yaki mit einem Wok kombinieren.

Achim Wack, Geschäftsführer von Jaksch Küchentechnik, ist ein Profi im Umgang mit einem Teppan Yaki. „Nicht alles, was sich Teppan Yaki nennt, ist auch einer. Ein echter Teppan Yaki hat eine große umlaufende Rinne, in der das Bratfett ablaufen kann.“ Er muss es wissen, dann Jaksch Küchentechnik stellt schon seit den 1980er Jahren Teppan Yakis her. Als passionierter Hobbykoch schwärmt er von den Vorzügen des japanischen Flächengrills: „Man kann darauf total entspannt kochen, weil nichts anbrennen kann. Die Temperatur lässt sich exakt einstellen, ganz anders als bei einer Pfanne. Und anders als manche Leute denken, kann man darauf alles kochen, nicht nur asiatisch.“

Die grosse Tafel

Nicht nur ein heißer, auch ein großer Tisch animiert dazu, zusammen zu genießen. Eine große Tafel ist wie eine Küche und hochwertige Geräte ein Einrichtungsgegenstand, in den es sich lohnt, zu investieren. Nachhaltigkeit meint in diesem Sinn auch Langlebigkeit. Es ist besser, sich nicht von den Trends verführen zu lassen und sich stattdessen zu fragen: Kann man das gute Stück auch lange sehen? Passt es immer noch, wenn man es in eine andere Umgebung stellt? Und leidet es nicht bei ständiger Beanspruchung?

Eine hervorragende Lösung: ein Esstisch aus Massivholz, wie ich ihn unter anderem bei der italienischen Holzmanufaktur Riva1920Janua und anderen gesehen habe. „Offenporig behandeltes Holz gleicht Feuchtigkeitsschwankungen aus, riecht angenehm, wirkt antibakteriell und ist frei von Schadstoffen oder Lösungsmitteln“, erläutert Georg Emprechtinger, Geschäftsführer und Inhaber des österreichischen Unternehmens Team 7. Auf seinem Stand habe ich auch eine moderne Version der traditionellen Eckbank entdeckt. Dieses Möbel ist so gut wie in Vergessenheit geraten, dabei hat es einen großen Vorteil: Man kann auch bei begrenztem Platz mit vielen Leuten an einem Tisch sitzen. hb

Am besten aus zweiter Hand

Nachhaltig einkaufen – Flohmärkte und Verkaufsportale für Second Hand Ware sprießen aus dem Boden wie Pilze. Längst ist das Tragen gebrauchter Kleidung zum Trend geworden. Und nachhaltig ist er dazu auch noch. 

Top-Früchte, Top-Brände

Schnaps trinken für die Umwelt – Nirgendwo sonst gibt es so viele Schnapsbrenner wie im Schwarzwald. Schnaps ist aber nicht Schnaps: Bei Obstbränden geht es darum, den Ge­schmack der Früchte möglichst rein im Alkohol zu bewahren.

Wohnen in Sand und Schluff

Lehmarchitektur – Der älteste Baustoff der Welt wird wiederentdeckt: Lehm ist fast überall zu finden, kostengünstig, energiesparend und gut zu recyceln.

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