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    Die Unit Urban Mining & Recycling zeigt auf, wie ein verantwortlicher Umgang mit unseren natürlichen Ressourcen mit einer ansprechenden Architektur kombiniert werden kann.
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    Das Wohnmodul ist eine Dreizimmerwohnung – sortenrein aus wiederverwendbaren, wiederverwertbaren oder kompostierbaren Materialien konstruiert.
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    Das Interieur ist ausgesprochen ästhetisch: Unter anderem werden neuartige Dämmplatten aus Pilz-Myzelium, innovative Recyclingsteine, wiederverwertete Isolationsmaterialien sowie geleaste Teppichböden verwendet.
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    Auf Klebeverbindungen wird zugunsten von Steck- und Schraubverbindungen verzichtet. Konstruktiver Holzschutz ersetzt die sonst üblichen Beschichtungen.
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    Das Tragwerk und grosse Teile der Fassade bestehen aus unbehandeltem Holz. Sämtliche Verbindungen können einfach rückgängig gemacht werden.
13.03.2018|Wohnen + Leben
Wohnmodul der Zukunft

Bauen mit Abfall und Recycling

Wohnmodul der Zukunft – Die Unit Urban Mining & Recycling zeigt auf, wie ein verantwortlicher Umgang mit unseren natürlichen Ressourcen mit einer ansprechenden Architektur kombiniert werden kann. Noch ist das Wohnmodul ein Forschungsprojekt. In Kürze werden zwei Studierende dort einziehen und sich mit den beteiligten Forschern regelmässig über ihre Alltagserfahrungen austauschen. 

Ein Wohnmodul, das sortenrein aus wiederverwendbaren, wiederverwertbaren oder kompostierbaren Materialien konstruiert ist: An dieser Prämisse orientiert sich die neueste Unit im NEST, dem modularen Forschungs und Innovationsgebäude von Empa und Eawag in Dübendorf.

Entstanden ist ein Wohnmodul, dessen Strukturen und Materialien nach dem Rückbau vollständig und sortenrein wieder- oder weiterverwendet, rezykliert oder kompostiert werden können. Das Konzept dazu stammt von Werner Sobek mit Dirk E. Hebel und Felix Heisel. Werner Sobek ist Leiter des Instituts für Leichtbau Entwerfen und Konstruieren der Universität Stuttgart und Gründer der gleichnamigen Unternehmensgruppe. Dirk E. Hebel ist Leiter und Felix Heisel Forschungsverantwortlicher des Fachgebiets Nachhaltiges Bauen am KIT Karlsruhe und des Future Cities Laboratory am Singapore-ETH Centre.

"Zur Neige gehende Ressourcen erfordern dringend ein Umdenken im Bauwesen!"

«Das nach wie vor anhaltende Wachstum der Weltbevölkerung sowie zur Neige gehende Ressourcen erfordern dringend ein Umdenken im Bauwesen», so Werner Sobek. «Wir müssen künftig mit sehr viel weniger Materialien für sehr viel mehr Menschen bauen.» Eine zentrale Rolle auf dem Weg zu einer nachhaltigeren Bauwirtschaft spielt deshalb der Kreislaufgedanke:

«Die verwendeten Materialien werden nicht verbraucht und dann entsorgt; sie sind vielmehr für eine bestimmte Zeit aus ihrem Kreislauf entnommen und werden später wieder in diesen zurückgeführt», erklärt Dirk E. Hebel das Konzept. In der NEST-Unit «Urban Mining & Recycling» kommen dementsprechend verschiedenste, seriell verarbeitete Bauelemente zum Einsatz, deren unterschiedliche Materialien sortenrein und rückstandsfrei in ihre jeweiligen Stoffkreisläufe zurückgeführt werden können. Unter anderem werden neuartige Dämmplatten aus Pilz-Myzelium, innovative Recyclingsteine, wiederverwertete Isolationsmaterialien sowie geleaste Teppichböden verwendet.

"Urban Mining & Recycling», die neueste Unit im NEST, dem modularen Forschungs- und Innovationsgebäude von Empa und Eawag in Dübendorf, wurde im Februar 2018 feierlich eröffnet. Sie bietet künftig zwei Studierenden ein Zuhause. Gleichzeitig soll sie als belebtes Labor dazu dienen, den Wandel der Bauindustrie in Richtung Kreislaufwirtschaft zu beschleunigen. Das Video zeigt den Einbau der Unit in das modulare Forschungsgeäude NEST.

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