Diese Webseite verwendet Cookies. Durch die Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Datenschutzerklärung » OK
  • shutterstock_165815273_Monkey_Business_Images.jpg
    Beim Secret Supper nicht um Kommerz, sondern darum, neue Leute kennenzulernen, sich auszutauschen, Freundschaften zu schließen.
30.12.2014|Wohnen + Leben
Secret Supper Clubs

Abendessen mit Fremden

Secret Supper Clubs − Es ist wie bei einem Blind Date: Beim Secret Supper treffen sich wildfremde Menschen in einer Privatwohnung, um gemeinsam zu essen. Verschwiegenheit ist Teilnahmevoraussetzung. Denn ganz legal sind solche Zusammenkünfte nicht. 

Wer beim Essen Wert auf Gesellschaft legt, kann sich online zu einem sogenannten Secret Supper oder Underground Dinner anmelden. Dabei laden die Gastgeber eine festgelegte Zahl unbekannter Gäste zu sich nach Hause ein und bekochen diese zum Selbstkostenpreis.

Teilnahmevoraussetzung ist ein gewisses Maß an Verschwiegenheit. Denn Secret Supper Clubs sind keine Restaurants und genau aus diesem Grund nicht ganz legal. Aus Sicht der Behörden müssten die Gastgeber für solche Veranstaltungen eigens ein Gewerbe anmelden, Steuern abführen und eine Unmenge an Vorschriften beachten. Dabei geht es beim Secret Supper nicht um Kommerz, sondern darum, neue Leute kennenzulernen, sich auszutauschen, Freundschaften zu schließen – und natürlich um den kulinarischen Genuss.

Secret Supper Clubs gibt es auf der ganzen Welt, sogar auf Grönland und Sansibar. Fündig wird man aber vor allem in Großstädten, in Deutschland unter anderem in Berlin, Köln, Frankfurt oder Stuttgart. haw

Plastik vom Wunderbaum

Grüner Kunststoff – Rizinusöl wird zu verschiedenen Kunststoff-Sorten verarbeitet. Geerntet werden Rizinussamen vor allem in Indien.

Kompost statt Krematorium

Grüner Sterben: eine schwedische Biologin will Leichen in guten Humus verwandeln

Seidenweiche Marlene

Alternative Gewebe – Brennnessel-Fasern sind eine umweltfreundliche Alternative zu Baumwolle und Plastik. Bis zum kommerziellen Erfolg ist aber noch ein langer Weg.

© 2014 - 2019 GWEN Magazine