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    Von Totnes aus führt ein Pfad am River Dart entlang zum idyllischen Dartington College mit seiner prächtigen Parkanlage.
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    Totnes hat nicht nur malerische Winkel, das Städtchen liegt zudem eingebettet in eine sanfte, grüne Hügellandschaft.
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    Die Bürger der Stadt bezahlen mit ihrer eigenen Währung, dem Totnes Pound.
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    Insgesamt haben sich 3270 Einwohner an den einzelnen Transition Town Projekten in Totnes engagiert.
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    Der Transition Talk findet immer freitagnachmittags um 14 Uhr statt.
21.11.2014|Reisen
Transition Town Totnes

Eine Stadt engagiert sich

Transition Town Totnes – Das idyllische Städtchen im Südwesten Englands hat als eine der weltweit ersten Gemeinden damit begonnen, sich auf die Zeit ohne Erdöl vorzubereiten. Das breit gestreute bürgerliche Engagement hilft der Umwelt und es bringt die Menschen zusammen.

Wer in Totnes spazieren geht, hat gute Chancen, keiner Plastiktüte zu begegnen. Es sei denn, sie wurde eingeschleppt. Totnes tickt etwas anders, und das schon seit einigen Jahren: Seine Bürger proben den Wandel, versuchen es besser zu machen. Angesichts von Wirtschaftskrise, Klimawandel, Globalisierung und der massiven Verschwendung natürlicher Rohstoffe beschlich Mitte der Nullerjahre viele Bewohner der Stadt das ungute Gefühl, dass es so nicht weitergehen kann.

Aus der Erkenntnis entstand die Bewegung

Im irischen Kinsale entstand 2005 eine Aktionsgruppe, die genau diese Erkenntnis als Motivation sah, einen Wandel einzuleiten: die Transition Town Bewegung. Ihr Mitbegründer war Robert Hopkins, britischer Umweltaktivist, Autor und Dozent am Kinsale College. Kinsale wurde zur weltweit ersten Transition Town oder „Stadt im Wandel“. Totnes, Hopkins’ Heimatstadt in der Grafschaft Devon, folgte auf den Fuß. 2013 bereiteten sich bereits geschätzte 5000 Initiativen in 43 Ländern der Erde auf die erdöllose Zukunft vor.

Engagement für eine lebenswerte Stadt

Wie macht sich der Übergang in Totnes bemerkbar? Anders als in anderen Städten, wo sich viele Initiativen auf lokal begrenzte Aktivitäten in der Nachbarschaft oder einem Stadtteil konzentrieren, führt und leitet in Totnes die Kommune selbst die Initiative, um das städtische Leben in unterschiedlichen Bereichen zu verbessern. Ziele sind etwa die Stärkung der lokalen Wirtschaft oder die Reduzierung der Lebenshaltungskosten. Auch dem Klimawandel wollen sie gemeinsam entgegenwirken.

Die Bewegung in Totnes ist offen für alle, die sich mit meist ehrenamtlichem Engagement und Ideen einbringen wollen. Eine solche Idee ist Transition Streets: Eine Gruppe von Freunden, Nachbarn oder Familienmitgliedern trifft sich regelmäßig, um mit Hilfe eines Leitfadens im eignen Umfeld den Energieverbrauch und somit Kosten zu senken. Teilnehmende Haushalte sparen auf diese Weise im Schnitt jährlich umgerechnet rund 730 Euro und beachtliche 1,3 Tonnen des Treibhausgases Kohlendioxid ein.

Die Skillshare Gruppe wiederum bringt Leute zusammen, die ihre Fähigkeiten gerne im Austausch an andere weitergeben wollen. Und auch eine eigene Währung, das Totnes Pound, gibt es schon.

Idyllische Kleinstadt in reizvoller Landschaft

Totnes hat nicht nur malerische Winkel, das Städtchen liegt zudem eingebettet in eine sanfte, grüne Hügellandschaft. Rund zehn Kilometer westlich der Stadt breitet sich das Dartmoor aus, ein Natur- und Wanderparadies mit geheimnisvollem Touch. Auch hier sind zwei Transition Town Initiativen angesiedelt. Freunde englischer Gartenbaukunst kommen ebenfalls auf ihre Kosten: Von Totnes aus führt ein Pfad am River Dart entlang zum idyllischen Dartington College mit seiner prächtigen Parkanlage.

Ein Besuch in Totnes lohnt allemal, und wer zufällig freitagnachmittags die Stadt besucht, kann sich beim „Transition Talk“ vom Engagement der Bewohner für eine bessere Welt anstecken lassen. isc

Das "Kanada" Tirols

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Sand gegen See

Nordholland – Vor Petten aan Zee ist eine traumhafte Dünenlandschaft entstanden, die gleichzeitig einen „natürlichen“ Deich gegen den steigenden Meeresspiegel bildet. Eine Reise an die nordholländische Küste ist damit noch reizvoller.

Wellness mit Weitsicht

Mawell Resort – Das Mawell Resort in Langenburg setzt ganz auf die wohltuende Atmosphäre, die natürliche Baumaterialien und der allgegenwärtige Panoramablick auf eine intakte Kulturlandschaft erzeugen. So vereint das Hotel den Nachhaltigkeits- mit dem Wellnessgedanken.

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