Diese Webseite verwendet Cookies. Durch die Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Datenschutzerklärung » OK
  • Faultier.jpg
    Faultier in einer Bananenpalme
  • Nachmittag.JPG
    Nachmittagsstimmung
  • Paradies.JPG
    Einsamer Sandstrand in Manzanillo
  • Pelikan_b.jpg
    Pelikan im Anflug
  • Schilidies.JPG
    Babyschildkröten auf dem Weg ins Meer
  • Schldkröte Spiegel.jpg
    Das Ziel ist fast erreicht
28.01.2016|Reisen
Costa Rica

Das pure Leben verstehen

Costa Rica – Das grünste Land der Erde versorgte sich 2015 zu 99 Prozent mit Strom aus erneuerbaren Quellen. Urlauber lockt es mit atemberaubenden Vulkanen, beeindruckenden Regenwäldern, einer immensen Artenvielfalt. Ein kleiner Einblick in alternativen Tourismus.

Es ist 7 Uhr morgens. Die Sonne brennt auf unser Haus im Dschungel herab, die Temperatur unterm Dach steigt ins Unerträgliche. Beim Aufstehen ergreift der Leguan, der etwas an einen Dinosaurier erinnert und  sich neben meinem Bett ausruht, panikartig die Flucht. Genauso wie der Affe in der Küche, der sich gerade an der Zuckerbox zu schaffen macht.

Nach ausgiebigem Frühstück, geht es durch einen Urwaldpfad zu dem kilometerlangen, einsamen Sandstrand, den ich in den nächste Wochen mein Zuhause nennen darf. Ich fühle mich ein wenig wie in eine andere Zeit versetzt als ich die vorbeifliegenden Pelikane beobachte. Um der brütenden Hitze zu entkommen springe ich in den kühlen, tiefblauen Pazifik.

Während ich mich von den Wellen hin- und herschaukeln lasse, meine ich das „Pura Vida“, das costa ricanische Lebensmotto, verstanden zu haben. Pures Leben. Im Einklang mit der Natur.

Strom gibt es hier keinen. Nur abends, zwischen 18 und 21 Uhr, von der Batterie, die wir tagsüber mit Solarenergie aufladen.

Ich bin Volontär. Meine Aufgabe: Schildkrötenbabys. Der Playa Grande in Montezuma ist ein wichtiger Nistplatz für die Olive Ridley Schildkröte. Ich suche bei nächtlichen Strandpatrouillen frische Nester und bringe die Eier in die Brutstation um Sie vor hungrigen Urwaldbewohnern zu bewahren. Tagsüber passe ich ein paar Stunden auf die Nester auf, gehe surfen, schwimmen, feile an meinem Spanisch oder lese ein Buch in der Hängematte.

Bei Reisen in ferne Länder und beim Kennenlernen ihrer Kulturen, ist der Gedanke an die Umwelt, die dort bereist wird, meist sekundär. Wer vor Ort etwas Gutes tun will, der kann in sogenannten Eco-Resorts und Lodges, praktisch ohne Komfort-Einsparungen, umweltfreundlichen Urlaub machen. Bio-Kost, Urwaldexpeditionen, Vulkanbesteigungen oder am karibischen Traumstrand Kokosnusswasser schlürfen. Das alles geht, ohne die Natur um sich herum so zu belasten, wie es bei herkömmlichen Urlauben der Fall wäre.

Ein optimales Beispiel ist die Selva Bananito Eco Lodge im Süden Costa Ricas, deren Hütten und Bungalows aus Teak- und Mahagoniholzresten gebaut wurden, die sonst keine Verwendung fanden. Der Strom wird hier durch Sonnenenergie erzeugt, die Seife ist biologisch abbaubar und Plastikflaschen werden recycelt. Wer sich das Geld für die Unterkunft sparen möchte, hat hier die Möglichkeit als Volontär mitzuhelfen und dafür Kost und Logis gestellt zu bekommen.

Solche Alternativen gibt es über das ganze Land verteilt. Ob man auf Schildkröten achtgeben, ein Faultier aufziehen oder Touristen durch den Dschungel führen will. Um Land und Leuten etwas zurückzugeben braucht es nicht viel. Es kann sogar Spaß machen. Julius Bering

Das "Kanada" Tirols

Tirol – In einem touristisch abgelegenen Tal unweit der Brennerautobahn liegt ein naturbelassenes Gebiet, an dem die meisten Reisenden schnell vorbeirauschen. Bewirtschaftete Hütten findet man kaum, dafür intakte Wasser- und Almenlandschaften. Auch für Familien ist die Region ein kleines Paradies. Von Kennern gern als das "Kanada" Tirols bezeichnet.

Sand gegen See

Nordholland – Vor Petten aan Zee ist eine traumhafte Dünenlandschaft entstanden, die gleichzeitig einen „natürlichen“ Deich gegen den steigenden Meeresspiegel bildet. Eine Reise an die nordholländische Küste ist damit noch reizvoller.

Wellness mit Weitsicht

Mawell Resort – Das Mawell Resort in Langenburg setzt ganz auf die wohltuende Atmosphäre, die natürliche Baumaterialien und der allgegenwärtige Panoramablick auf eine intakte Kulturlandschaft erzeugen. So vereint das Hotel den Nachhaltigkeits- mit dem Wellnessgedanken.

© 2014 - 2019 GWEN Magazine