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    In Todtmoos im Südschwarzwald findet einmal im Jahr ein Schlittenhunderennen mit vielen internationalen Teams statt. Bis zu 1000 Musher, wie die Hundeführer genannt werden, kommen mit ihren Vierbeinern dorthin.
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    Das Schneeschuhwandern hat in den vergangenen Jahren einen starken Aufschwung erlebt.
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    Die wohl verträglichste Art, die Winterlandschaft zu genießen, ist sicherlich eine Kutschfahrt.
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    Hinweisschild für Schneeschuhwanderer auf dem Feldberg im Schwarzwald: Wintersportregionen bieten geführte Touren und jede Menge Kartenmaterial speziell für Schneeschuhwanderer an.
26.01.2016|Reisen
Nachhaltiger Wintersport

Abseits der Pisten

Nachhaltiger Wintersport – Wer an Winterurlaub denkt, hat verschneite Täler und vor allem steile Pisten im Kopf. Doch ein klassischer Skiurlaub ist alles andere als umweltschonend. Deshalb setzen immer mehr Wintersportgebiete auf naturverträgliche Sportarten.

Warum nicht mal durch die weiße Winterlandschaft wandern und die Umgebung genießen, statt mit Tempo die Hügel herunterzurasen? Viele Wintersportgebiete haben bereits umgedacht und bieten Möglichkeiten für einen verträglichen Schneesport wie Langlauf, Winterwandern, Schlittenhundefahrten und Schneeschuhwandern.

Vor allem letzteres hat sich in den vergangenen Jahren zu einem echten Boom entwickelt. Allein in der Schweiz existieren mittlerweile 1200 Kilometer ausgewiesene Routen für diese Art des Wanderns. Aber auch alle anderen Wintersportregionen bieten geführte Touren und jede Menge Kartenmaterial speziell für Schneeschuhwanderer an.

Eldorado für Winter-Wanderer

Der Schweizer Tourismus-Verband bestätigt, dass das Schneeschuhwandern in den letzten Jahren einen starken Aufschwung erlebt hat. Um Pflanzen und Tiere zu schützen, haben das Bundesamt für Umwelt und der Schweizer Alpen-Club SAC die Kampagne „Respektiere Deine Grenzen“ ins Leben gerufen. Wo diese Rückzugsräume für Flora und Fauna liegen, ist in den Tourenkarten markiert. „Eine Winterlandschaft, die Wildtieren und Sportlern gleichermaßen Raum bietet, ist möglich, wenn sich Wanderer und Skifahrer entsprechend naturverträglich verhalten“, teilt der Tourismusverband mit.

Ausgesuchte Wandertouren

Ausgesuchte Schneeschuh-Touren in der Schweiz finden Einsteiger wie Wanderprofis etwa auf der Seite www.wanderungen.ch. Die Streckenlänge variiert, Anfänger sollten jedoch mit kürzeren Wanderungen beginnen, denn die Fortbewegung mit Schneeschuhen ist mitunter mühsam und muss ein wenig trainiert werden, da es sich anders läuft als mit normalen Winterschuhen.

Die ausgewiesenen Strecken werden von Pistenraupen leicht planiert, so dass die Wege gut erkennbar sind. Ein weiterer Vorteil der ausgewiesenen Schneeschuhtour-Wege ist die Möglichkeit zur Einkehr in einen Gasthof. Schließlich macht eine ausgiebige Wanderung hungrig.

247 Kilometer gespurte Loipen

Eine ähnlich naturschonende Fortbewegung ist der Skilanglauf. Im Kaiserwinkl an der deutsch-österreichischen Grenze stehen Langläufern 247 Kilometer gespurte Loipen zur Verfügung. Das gut ausgebaute Netz verbindet die Orte Kössen, Walchsee, Schwendt und Rettenschöss.

Nach Angaben von Thomas Schönwälder, Geschäftsführer des Tourismusverbandes Kaiserwinkl, verbringen etwa 10.000 Gäste allein wegen des Skilanglaufs im Schnitt sechs Tage in der Region. Kein Wunder, denn dort kommen Könner und Anfänger gleichermaßen auf ihre Kosten. Und wer einmal auf Skiern gestanden hat, wird bestätigen, dass Langlauf Balsam für die Seele ist, die Wege führen mitten durch die Natur, vorbei an verschneiten Tannenwäldern und weiten Wiesen.

Ohne Fussabdruck geht es nicht

In einer modernen Urlaubsdestination, egal wo auf der Welt, wird man ohne Eingriffe in die Natur nicht auskommen. „Es ist daher ungemein wichtig, diese so schonend wie nur möglich zu gestalten. Und man muss auch Räume schaffen, die man sich selbst überlässt oder nur mit strikten Vorgaben betreten darf“, sagt Geschäftsführer Schönwälder gegenüber GWEN Magazine.

Das beste Beispiel dafür sei die Schneeschuhwanderkarte, die der Verband gemeinsam mit den Grundbesitzern, der Jägerschaft und den Bergwanderführern ausgearbeitet hat. „Hier haben wir Touren ausgewiesen und beschrieben, die es dem Gast ermöglichen, ein perfektes und naturnahes Winterwandererlebnis zu genießen und dabei so wenig wie nur möglich die Natur zu stören“, so Schönwälder. Entsprechend hoch ist in der Region Kaiserwinkl die Nachfrage nach Schneeschuhwanderungen.

Mit Pferdestärken durch den Schnee

Die wohl verträglichste Art, die Winterlandschaft zu genießen, ist sicherlich eine Kutschfahrt. Auch dies bieten viele Wintersportregionen an. Im Kaiserwinkl beispielsweise werden ab Dezember zweistündige Touren mit der Kutsche fast täglich angeboten. Von der Romantiktour mit anschließendem Lagerfeuer und Glühwein bis zur Abenddämmertour ist für jeden Gast das richtige dabei.

Auf den Spuren der Inuits

Man braucht gar nicht bis hoch in den Norden zu den Inuit fahren, um eine Tour mit dem Hundeschlitten und anschließender Übernachtung im Iglu zu buchen. Der Veranstalter Activetours hat sich auf naturverträgliche Outdoor-Abenteuer spezialisiert und bietet Einzelpersonen, Paaren oder Gruppen spezielle Events im Hochschwarzwald an.

Dabei legt Geschäftsführer Peter Bensberg besonderen Wert darauf, dass alle Programmpunkte sich der Natur unterordnen und nicht umgekehrt. „Bei uns kommen keine motorisierten Fahrzeuge und keine lautstarken Effekte zum Einsatz“, so Bensberg, dem es wichtig ist, dass die Gäste sich voll und ganz auf die Natur des Schwarzwaldes konzentrieren können.

Weil die vergangenen Winter recht mild ausfielen, konnten die Schlittenhundetouren nicht durchgeführt werden. „Es ist ein sehr wetterabhängiger Event, sodass wir einige Touren in der Vergangenheit canceln mussten“, sagt Bensberg, der auf weitere Aktivitäten wie ausgedehnte, geführte Wanderungen und normale Schlittentouren verweist. Ein Blick auf die Activetours-Homepage lohnt sich also in jedem Fall – vor allem, um je nach Wetterlage noch rechtzeitig umdisponieren zu können. swa

Das "Kanada" Tirols

Tirol – In einem touristisch abgelegenen Tal unweit der Brennerautobahn liegt ein naturbelassenes Gebiet, an dem die meisten Reisenden schnell vorbeirauschen. Bewirtschaftete Hütten findet man kaum, dafür intakte Wasser- und Almenlandschaften. Auch für Familien ist die Region ein kleines Paradies. Von Kennern gern als das "Kanada" Tirols bezeichnet.

Sand gegen See

Nordholland – Vor Petten aan Zee ist eine traumhafte Dünenlandschaft entstanden, die gleichzeitig einen „natürlichen“ Deich gegen den steigenden Meeresspiegel bildet. Eine Reise an die nordholländische Küste ist damit noch reizvoller.

Wellness mit Weitsicht

Mawell Resort – Das Mawell Resort in Langenburg setzt ganz auf die wohltuende Atmosphäre, die natürliche Baumaterialien und der allgegenwärtige Panoramablick auf eine intakte Kulturlandschaft erzeugen. So vereint das Hotel den Nachhaltigkeits- mit dem Wellnessgedanken.

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