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    Wintersportler zieht es dieser Tage wieder auf verschneite Hänge.
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    Wer Schadensbegrenzung üben will, steigt am besten in einem Bio-Hotel ab.
13.11.2015|Reisen
Bio-Hotels

Öko kann auch weiss sein

Bio-Hotels – Wintersportler zieht es demnächst wieder auf verschneite Hänge. Der sensiblen Hochgebirgsnatur tut das bekanntlich gar nicht gut. Wer wenigstens ein bisschen Schadensbegrenzung üben will, steigt am besten in einem Bio-Hotel ab.

Das Bio-Hotel Stillebach liegt im Pitztal südlich von St. Leonhard. Wintersportler finden dort ein absolut schneesicheres Gletscher-Skigebiet auf 3440 Metern Höhe. Dennoch ist es auch in der kalten Jahreszeit recht ruhig. Nicht viele Touristen kommen bisher dorthin. Deshalb hat Gastwirtin Trudi Melmer noch genug Zeit, um mit ihnen persönlich zum nahegelegenen Hexenstein zu wandern, einem Kraftplatz der Natur. Neben der seelischen kommt aber auch die leibliche Stärkung nicht zu kurz: Die Hotelküche serviert Bio-Gerichte aus regionalen Zutaten.

Vorreiter Tirol

Im Wintersport-Paradies Tirol sind Hotels wie jenes im Pitztal gar nicht so selten: In der Nähe von Seefeld liegt das Bio- und Wanderhotel Leutascherhof. Mitten im Grünen – oder Weißen – finden die Gäste dort Wellness pur, natürlich mit biologischem Aspekt: Alle Speisen stammen aus der Region. Die Hotelküche kocht saisonal und verarbeitet nur Lebensmittel aus der Region.

Wer Bio und Luxus miteinander verbinden will, ist im Bio-Hotel Holzleiten in Obersteig richtig. Dort bildet Nachhaltigkeit das Grundprinzip beim Wohnen, Essen und im Spa: Reinigungsmittel, die schädliche, nur schwer abbaubare chemische Verbindungen enthalten, sind tabu. Ein Wasserkraftwerk und eine 160 Quadratmeter große Solaranlage versorgen das gesamte Haus mit Ökostrom. Die Hotelküche setzt auf regionale Zutaten aus ökologischem Landbau – und geht punktgenau auf eventuelle Lebensmittelunverträglichkeiten der Gäste ein. Wer sich nach einem anstrengenden Tag auf der Piste entspannen will, findet im Wellnessbereich ein NaturSpa, das nur regionale und biologisch abbaubare Produkte verwendet und auf einen niedrigen Energieverbrauch achtet.

Saisonale Küche voll im Trend

Ähnlich umfassend ökologisch ausgerichtet ist das Angebot des Gralhofs. Das Haus liegt am Ufer des Weissensees in Kärnten, unterhalb des gleichnamigen Skigebiets. Es wird etwas anders geführt: Die Hotelleitung motiviert ihre Mitarbeiter, sich verstärkt auf die lokale Gemeinschaft zu besinnen. In der Küche finden nur Lebensmittel aus zertifizierter, biologischer Landwirtschaft Verwendung. Im Beautybereich kommt ausschließlich Naturkosmetik zum Einsatz. Kein Wunder: Immerhin sind die nahegelegenen Nockberge der Ursprungsort der seltenen Heilpflanze Speick. Das Papier und alle anderen Gebrauchsgegenstände in den Zimmern des Gralhofs sind Recyclingprodukte oder stammen aus nachhaltiger Forstwirtschaft. Auch die Energie kommt aus der Natur: Der Gralhof ist Ökostromkunde.

Ein ganz ähnliches Gesamtpaket bietet der Pennhof in Barbian, einem ruhigen Ferienort mit ausgedehnten Skigebieten in Südtirol: Gastwirtfamilie Braun betreibt einen Bio-Bauernhof mit Schweinen und Kühen, füttert diese mit selbst angebauten Futterpflanzen und schlachtet selber. Die Küche unterstützt die Slow-Food-Bewegung, eine weltweite Vereinigung von bewussten Genießern und mündigen Konsumenten, die der italienische Journalist Carlo Petrini 1986 ins Leben rief. Die Zimmereinrichtung besteht aus heimischen Hölzern, der Strom stammt aus regenerativen Quellen.

Bio-Hotels in Skigebieten bilden eine umweltschonende Alternative zu konventionellen Unterkünften. Ihre Zahl wächst derzeit – und das wird in den kommenden Jahren wohl auch so bleiben. ph

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