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    Wer kein eigens Auto hat, aber kurzfristig mal eines braucht, kann sich über flinc eines von anderen Leuten ausleihen.
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    In überlasteten Großstädten ist es klug, sich anstatt eines Autos einen Cityroller oder ein Fahrrad zu leihen.
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    Nextbike verleiht derzeit in 30 deutschen Städten Fahrräder.
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    Häufig stehen die Leihräder an Bahnhöfen, Bus- und Straßenbahnhaltestellen bereit, so wie hier in Leipzig.
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    Gesellige Autofahrer können sich zum Beispiel über BlaBlaCar Mitfahrer suchen.
14.01.2016|Mobilität
Sharing-Konzepte

Grosse Vielfalt der Angebote

Sharing-Konzepte – Auch wenn’s um den fahrbaren Untersatz geht, ist das Teilen bald schon beliebter als der Besitz. Ob Carsharing oder Mitfahrzentrale: Wer im Internet nach Anbietern sucht, landet so viele Treffer, dass es schwer wird, das beste Angebot zu finden. Eine Übersicht.

Im Netz finden sich Angebote über Angebote. Sie heißen BlaBlaCar, flinc, mytaxi, BesserMitfahren.de oder fahrgemeinschaft.de und alle haben eines gemeinsam: Der Nutzer soll einfach, sicher, umwelt- und geldbörsenschonend ans Ziel kommen. Doch die Geschäftsmodelle und Konzepte dahinter sind zum Teil sehr unterschiedlich.

Selber fahren

Ein (E-)Auto, Fahrrad oder einen (E-)Cityroller für eine gewisse Zeit oder Strecke zu mieten, selbst zu fahren und dann wieder zurückzugeben – das ist eigentlich nicht neu. Nur haben dieses Geschäftsfeld bisher vor allem klassische Autovermietungen besetzt. Ganz neue Akzente dagegen setzten nun etwa Drivy, Car2Go, eMio Sharing, scoo.me, DriveNow, nextbike, cambio, multicityFlinkster oder stadtmobil.

Häufig sind die Angebote regional begrenzt. Multicity zum Beispiel ist auf Berlin beschränkt, scoo.me auf München und nextbike gibt’s derzeit nur in 30 deutschen Städten. Die Handhabung der Website, die Anmelde- und Abrechnungsmodalitäten sind von Anbieter zu Anbieter verschieden, manchmal schwer zu durchschauen und nicht immer ist sofort klar, worauf man sich juristisch genau einlässt.

Doch das Prinzip ist immer ähnlich: Per App oder im Internet kann sich der registrierte Kunde über den Standort eines Fahrzeugs informieren, es dann buchen und schließlich entweder am Ausgangspunkt oder irgendwo anders wieder abstellen. Abgerechnet wird nach Zeit, nach gefahrenen Kilometern oder nach beidem – oft verbunden mit einer Anmeldegebühr. Vorsicht: Wenn die Zeit Berechnungsgrundlage ist, wird Stau schnell sehr teuer. Also vorher besser die Verkehrslage prüfen.

CarJump hingegen bietet eine App, mit der verschiedene Carsharing-Anbieter gebündelt gesucht werden können. Wer schon im Auto sitzt, aber nach Parkhäusern, Ladesäulen oder P+R Stellplätzen sucht, kann das seit diesem Herbst mit der kostenlosen App parkpocket tun.

Mit anderen fahren

Auch Mitfahrzentralen sind keine neue Erfindung. Allerdings haben Smartphones, das Internet und vermeintlich intelligente Software für frischen Wind gesorgt. Wer sich als Nutzer registriert, findet darüber Fahrer oder Mitfahrer. Diesen Service gibt’s auch speziell für Pendler, nur von und für Frauen, auf bestimmte Landkreise beschränkt oder europaweit.

Ein Blick in Beurteilungsportale und Foren lohnt sich, denn rasch offenbaren sich Stärken und Schwächen der jeweiligen Anbieter und Systeme. Wichtige Kriterien für Fahrer und Mitfahrer sind Größe und Verbreitungsgebiet des Anbieters. Denn je mehr Fahrten angeboten werden, desto leichter findet man, wonach man sucht.

Die Personenbeförderung von Haus zu Haus war bislang allein der Taxibranche vorbehalten. Doch nun sorgen Uber und vergleichbare Anbieter für unliebsame, weil vergleichsweise preisgünstige Konkurrenz. Über SHÄRE-a-taxi etwa kann man nicht nur ein Taxi rufen, sondern auch Mitfahrer suchen – und so die Kosten drücken. Seit diesem Herbst bietet auch clevershuttle diese Dienstleistung an, allerdings zunächst auf Berlin und Leipzig beschränkt.

Bunter, vielfältiger Markt

Wem das alles viel zu kompliziert ist, kann seine Reise auch ganz einfach mit der App moovel planen. Sie vergleicht Car2Go, mytaxi, Flinkster, den öffentliche Nahverkehr, Taxizentralen, Mitfahrgelegenheiten und Mietfahrräder miteinander und macht dann Reisevorschläge. Wer aber das Kleingedruckte liest, entdeckt schnell, dass Daimler hinter dieser App steht. Randerscheinungen sind Spezialangebote wie intelligente Zugangssysteme oder auch Carsharing und Fuhrparkmanagement für Unternehmen.

Für Nutzer von Sharing-Konzepten ist im Bereich Mobilität also viel Neues zu finden, der Markt ist bunter und vielfältiger geworden. Aber leider auch unübersichtlicher. tk

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