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    Menstruationsbecher bestehen aus medizinischem Silikon und werden mit einer einfachen Falttechnik in die Vagina eingeführt.
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    Mit ein wenig Pflege halten Menstruationsbecher mehrere Jahre durch.
13.10.2014|Gesundheit
Menstruationsbecher

Weniger Bauchkrämpfe

Menstruationsbecher - Tampons und Binden sind ungesund, ein ständiger Kostenfaktor und eine riesige Ressourcenverschwendung. Auf Menstruationsbecher trifft all das nicht zu. Dennoch haben sie bei deutschen Frauen einen schweren Stand.

Zwischen 10.000 und 17.000 Tampons und Binden verbraucht eine Frau durchschnittlich im Laufe ihres Lebens. So entsteht Jahr für Jahr weltweit ein gigantischer Müllberg aus rund 45 Milliarden Frauenhygieneartikeln. Die Verpackung ist dabei noch nicht einmal eingerechnet.

Aus gesundheitlicher und hygienischer Sicht sind die vielen Kunststoffe und synthetischen Duftstoffe in Tampons und Binden bedenklich: „Erstere bleiben vereinzelt im Körper zurück und letztere können zu Hautirritationen führen“, warnt Frauenärztin Verena Breitenbach.

Tampons gelten als rein, sind es aber nicht

Als umwelt- und gesundheitsschonende Alternative sind in den USA und Kanada sogenannte Menstruationsbecher verbreitet. Sie bestehen aus medizinischem Silikon und werden mit einer einfachen Falttechnik in die Vagina eingeführt. Der Becher fängt das Blut auf; ein Blutstau, wie er bei Tampons vorkommen kann, wird vermieden. Viele Frauen berichten, dass sie während ihrer Periode viel seltener von Baukrämpfen geplagt werden, seit sie auf Menstruationsbecher umgestiegen sind.

„Menstruationsbecher sind eine echte Alternative zu Tampons“, urteilt Breitenbach. In Deutschland sind sie jedoch noch weitgehend unbekannt. Ein möglicher Grund dafür: „Die Regel gilt heute leider immer noch als schmutzig und viele Frauen ekeln sich vor ihrem eigenen Blut. Dieser Anblick bleibt ihnen bei Tampons weitgehend erspart. Deshalb gelten sie als rein, sind es aber in Wirklichkeit nicht.“

Kein verräterischer Müll mehr auf fremden Toiletten

Richtig eingeführt spüren die meisten Frauen den Menstruationsbecher kaum oder gar nicht. Beim Sport gibt es keine Einschränkungen: Schwimmen oder Saunieren, Yoga, Laufen und Tanzen sind jederzeit möglich.

Auf fremden Toiletten bleibt kein verräterischer Müll zurück, denn Menstruationsbecher werden in das WC-Becken entleert, gereinigt und wieder eingesetzt. „Reines Wasser oder eine pH-neutrale Lotion reichen zum Waschen völlig“, sagt Breitenbach und beruhigt: „Wenn Sie einmal keine Gelegenheit zum Auswaschen haben, ist das auch nicht weiter schlimm, dann können Sie es beim nächsten Toilettengang nachholen. Der Becher sollte aber auf jeden Fall mindestens einmal am Tag gereinigt werden.“

Mit ein wenig Pflege halten Menstruationsbecher mehrere Jahre und sind damit eine Erleichterung für Umwelt und Geldbeutel. haw

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