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    Mimi Sewalski vom Avocadostore
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    Die Website
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    Eine Tischlampe aus dem Store
31.01.2017|Wohnen + Leben
Online Eco Shops

Nachhaltigkeit geht online

Online Eco Shops – In der kalten Jahreszeit werden sie immer noch beliebter – die Onlineshops. Ein Domain in dem Nachhaltigkeit eher noch klein geschrieben wird. Doch mit fair produzierter Kleidung, Büromaterial und Deko schaffen sich die neuen Online Eco Shops nun einen Platz in der Internetwelt.

Beim Einkauf immer gut hinschauen – das machen immer mehr Menschen, allerdings so gut wie nur bei dem alltäglichen Einkauf im Supermarkt. Einen zweiten Schritt gehen nun die Besitzer nachhaltiger Online Shops; das Internet wird nun auch Marktplatz für nachhaltige Produkte. Punkten wollen die Startups hier mit Transparenz und sympathischer Ader. Zwei Shops haben wir genauer unter die Lupe genommen.

 

Der Avocado Store

Mit Sitz in Hamburg ist der Avocado Store noch ganz jung, gegründet 2010. Philipp Gloeckler und Stephan Uhrenbacher, die beiden Gründer des Startups, wollten grünen Produkten eine Plattform geben. Seit 2013 ist Mimi Sewalski hier Geschäftsführerin. Anbieter sowohl als auch Verbraucher soll hier ihre grüne Alternative zum Standartprodukt finden. Der Avocado Store wählt die Produkte und Lieferanten nach zehn sorgfältig zusammengestellten Nachhaltigkeitskriterien aus; wie zum Beispiel Made in Germany, Haltbar, Cradle to Cradle und Ressourcenschonend. So bleibt das Netz für den Kunden immer nachvollziehbar. Zudem bekommt man hier auch fast alles was das Herz begehrt; von Kleidung über Taschen und Wohnartikel bis hin zu Yogazubehör. Und das beste daran: alles ohne schlechtes Gewissen.

 

Green Avenue

Die Zwillingsschwestern Julia und Janna Hauffe hatten eine ähnliche Idee – nur brachten sie ihre Liebe zu Kindern mit ein und riefen so ein nachhaltigen Kindermode Onlineshop ins Leben. Ihr Ziel – Ökologische Produkte und Style verbinden. Die mausgrauen Naturprodukte sollten nun der Vergangenheit angehören und schöne nachhaltige Kleidung die auch der Haut guttut, ihren Platz einnehmen. Da der Onlineshop nur Kinderprodukte vertreibt, achten die beiden sehr auf die Stoffqualität, da die Haut von Kindern mehr Schadstoffe aufnimmt als die eines Erwachsenen. Auch dieses Startup setzt auf Transparenz und legt das Konzept der Hersteller ganz offen. Die Schwester kaufen ihre Produkte für die Green Avenue nur nach verschiedenen ausgewählten Siegeln ein, die sie auch auf ihrer Website offenlegen.

 

Eine gute Alternative

Preislich findet man natürlich Unterschiede, doch diese sind nicht gravierend und was man dafür bekommt tut nicht nur der Natur und Mensch, sondern auch ihrem Körper gut. Eine kleiner Besuch im grünen Onlineshop bringt allemal frischen Wind.

In aller Munde

Selbsternte – Reife Früchte hängen in den Bäumen, Kräuter stehen am Wegesrand. Man braucht sie nur zu pflücken. Doch darf man das? Wir sagen "ja", wenn dabei keine Eigentumsrechte verletzt werden, siehe unsere Mundräuber-Regel #1. Wir listen keine Flächen auf, unsere Community bzw. NutzerInnen tragen Standorte von Obtbäumen/-s

Das neue Cool

Chicago – Der Coworking-Space Blue 1647 in Chicago fördert Technik-Startups mit sozialer Ausrichtung. In wenigen Wochen wird Blue 1647 gleich mehrere Etagen im Künstlerhaus Lacuna beziehen, er wird dann einer der größten seiner Art sein.

Strom vom Balkon

Heimkraftwerke – Mit kleinen Solaranlagen können auch Mieter die Energiewende in eigene Hände nehmen. Heiß umstritten sind nun Vorschriften für Strom-Prosumer.

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