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    Auf der Allerleigrubenspitze. Unberührte Natur, wenig Menschen.
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    Das Tiroler Grauvieh ist auf allen Wegen zu sehen.
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    Der Obernbergsee bezaubert aufgrund seiner Klarheit und ist das Ziel vieler Wanderungen im Wipptal.
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    Auch in kühleren Jahreszeiten bietet das Obernberger Tal viele Möglichkeiten - bis hin zum Schneeschuhwandern.
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    Blick in Richtung der Tribulaune. Einen Rucksack mit Proviant sollte man stets dabeihaben - es gibt so gut wie keine Hütten in dieser schönen und einsamen Gegend.
01.09.2017|Reisen
Tirol

Das "Kanada" Tirols

Tirol – In einem touristisch abgelegenen Tal unweit der Brennerautobahn liegt ein naturbelassenes Gebiet, an dem die meisten Reisenden schnell vorbeirauschen. Bewirtschaftete Hütten findet man kaum, dafür intakte Wasser- und Almenlandschaften. Auch für Familien ist die Region ein kleines Paradies und wird von Kennern gern als das "Kanada" Tirols bezeichet.

Am Brenner wandern? Eigentlich denkt man sofort, das kann nicht sein. Vor allem nicht Mitte August, wenn sich auf der Brennerautobahn oftmals unendliche PKW-Kolonnen in Richtung Süden bilden. Doch dann kommt alles ganz anders. Ausfahrt Nößlach, kurz vor der italienischen Grenze – und ab ins Obernbergtal, das vom Wipptal bei Gries am Brenner abzweigt. Unsere Basis ist das Almi’s Berghotel mit einem stylisch-alpinen Charme und regionaler Küche, das in seinen großzügigen Anbauten auch einen Wellnessbereich integriert – nicht riesig, aber mit der Panoramasauna und Ausblick auf die eindrucksvolle „Schwarze Wand“ völlig ausreichend und nach einer langen Wanderung schön entspannend.

Wälder, Berge und Seen – unberührte Natur

Obernberg ist ein kleines Dörfchen mit 355 Einwohnern, das auf ca. 1.400 Metern Seehöhe am Ende des Tals von den Kalkzacken der Tribulaune, einem markantes Gipfel-Dreigestirn, und der mächtigen Schwarzen Wand begrenzt wird. Ausgedehnte Lärchenwiesen, bizarre Fels- und Steinlandschaften, Quellen, gurgelnde Bäche und die beiden Seen – der Obernbergersee und der auf bereits 2.100 Höhenmetern liegende Lichtsee: es gibt viel zu entdecken und ist nie überlaufen, im Gegenteil. Die ausgedehnten Wälder, hohen Berge und Seen sind der Grund dafür, dass dieses Gebiet häufig auch als das "Kanada Tirols" bezeichnet wird.

Um die Besonderheiten der Region zu genießen, ist ein Aufenthalt von mindestens fünf Tagen empfehlenswert. Allein für die Wanderung hoch zum Lichtsee mit Rundblick über die Stubaier und Tuxer Alpen ist ein Tag einzuplanen – an einem warmen Sommertag ist ein Sprung in den See und eine längeres Picknick am Ufer ein Hochgenuss. Dort oben wird man nur wenige Wanderer treffen, dafür umso häufiger das frei laufende Tiroler Grauvieh.

Für Familien mit Kindern ist unter anderem der am Talende gelegene Obernbergsee ein schönes Ziel, ebenso wie Wanderungen entlang des Seebaches. Geübte Bergsteiger werden sich eher zum Obernberger Tribulan aufmachen – der Weg auf den Gipfel ist anspruchsvoll und führt teilweise durch felsiges Gelände und über Geröllhalden.

In den Wintermonaten ist Obernberg eine gute Basis, um sich in Distanz zu den großen Skigebieten mit Langlaufski auf die Loipen zu begeben oder Schneeschuhwanderungen zu untenehmen. hb

 

 

 

Sand gegen See

Nordholland – Vor Petten aan Zee ist eine traumhafte Dünenlandschaft entstanden, die gleichzeitig einen „natürlichen“ Deich gegen den steigenden Meeresspiegel bildet. Eine Reise an die nordholländische Küste ist damit noch reizvoller.

Wellness mit Weitsicht

Mawell Resort – Das Mawell Resort in Langenburg setzt ganz auf die wohltuende Atmosphäre, die natürliche Baumaterialien und der allgegenwärtige Panoramablick auf eine intakte Kulturlandschaft erzeugen. So vereint das Hotel den Nachhaltigkeits- mit dem Wellnessgedanken.

Hebt sich ab

Baumhaus-Hotel – Der Zurück-zur-Natur-Trend hat längst auch das Gastgewerbe erfasst. Im nordschwedischen Harads betreibt ein Ehepaar ein Hotel, das sich auf 25 Baumhäuser verteilt. Auf Luxus müssen die Gäste darin nicht verzichten.

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