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03.05.2016|Mobilität
Locomore

Die angenehme Alternative zur Bahn

Die Deutsche Bahn hat ein Metropol. Viele Menschen ärgert das. Alternativen auf Schienen gibt es nicht. Noch nicht. Das Startup Unternehmen Locomore ändert das, ab September 2016.

Locomore - „Sehr verehrte Damen und Herren, ihr Zug hat aufgrund einer Technischen Störung leider eine halbe Stunde Verspätung. Wir bitten um ihr Verständnis.“ Wer häufig mit der Bahn unterwegs ist, kennt das. Man steht abends an einem Bahnhof irgendwo in Deutschland und der Anschlusszug hat Verspätung. Der Zug kommt nicht, die Laune wird schlecht und man fragt sich, was das Ganze eigentlich soll.

Derek Ladewig, Gründer des Startups Locomore setzt genau hier an. Bahnfahren soll wieder ein positives Erlebnis werden. Es soll der Entspannung dienen und eine ökologische und kultivierte Art der Fortbewegung darstellen.

Der Zug soll nur einmal am Tag fahren. Die Strecke von Stuttgart nach Berlin, über Frankfurt und Hannover, hin und zurück. Ab 2017 sind weitere Verbindungen nach Bonn und Rügen geplant.

Gefahren wird mit Ökostrom und nicht schneller als 200 km/h. Das reduziert den Stromverbrauch erheblich. Es werden außerdem keine brandneuen Wagen sein, sondern generalüberholte, gebrauchte Wagen. Die Fahrpläne konkurrieren nicht mit denen der Deutschen Bahn. Es geht Locomore um mehr Verkehr auf den Schienen, aus ökologischen Gründen. Das Projekt ist weniger als Konkurrenz zur Bahn gedacht, eher als Ergänzung.

Es wird im Locomore-Zug freies WLAN und mehr Tische, kleinere Abteile, sowie Service am Platz mit bio-fairem Catering geben.

Social Seating

Eine neue Idee ist das „Social Seating“. Dabei soll nicht einfach nur ein Sitzplatz reserviert werden, man soll mit Leuten zusammensitzen die ähnliche Interessen haben. Man stelle sich ein Abteil für Fußballfans, Musiker, oder Leuten mit interessanten Geschichten vor. Ladewig will mit Locomore das gepflegte Reisegespräch mit Fremden wieder salonfähig machen, so das Magazin Wired.

Im Gespräch mit dem Online-Portal Vegpool erklärt Ladewig: „Wir möchten alle ansprechen, die gerne und günstig Bahnfahren. Insbesondere auch Menschen, die aktuell nicht oder selten Bahn fahren oder aktuell eher Fernbus und Flugzeug nutzen. Uns geht es auch um eine ökologischere Bahn. Es soll aber auch Verbesserungen im Service geben, zum Beispiel für Familien und neue Social Seating Angebote.“

Das Crowdfunding über die Plattform Startnext ist beendet. Aber September rollen die Züge. Wer noch investieren will, findet alle Informationen dazu im Infokasten. jb

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